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PDF-Spielanleitung: Nanuuk! (570kb)
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ein taktisches Familienspiel Spieldauer: ca 30 Minuten Inhalt: Spielaufbau Nanuuk! Varianten zum Einführungsspiel Autor: Günter Cornett - Grafik: Christof Tisch |
SpielmaterialZum Spiel gehören: - 1 Spielplan. Er stellt eine große Eisscholle dar. ![]() - 21 helle Spielsteine Beute
- 16 dunkle Spielsteine Ausrüstung
- 4 dunkle Spielsteine Inuk - 4 Spielfiguren Jäger in den Farben rot , blau , gelb und weiß ![]() - 3 Eisbären ![]() - ca. 70 Holzstäbchen zum Markieren der Risse im Eis ![]() - 4 Spielblätter in den Spielerfarben rot , blau , gelb und weiß
![]() Sie enthalten die nötigen Informationen zur Jagdbeute, zur Ausrüstung und zum Spielstand - diese Spielregel Dem Spiel liegt ferner ein Heft über das Leben der Inuit bei. (Inuit, in der Einzahl Inuk, nennen sich die Menschen der Arktis in ihrer eigenen Sprache.) Hinweis:
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Das Einführungsspiel- Spielvorbereitung -Die Holzstäbchen werden neben dem Spielplan bereitgelegt. Jeder Spieler erhält eine Spielfigur. Bei zwei Spielern erhält jeder Spieler zwei Spielfiguren. Bei drei Spielern wird nur auf einem Teil des Spielplans gespielt: Die durch drei Punkte gekennzeichneten Spielfelder spielen nicht mit. Sinnvollerweise deckt man sie mit umgedrehten Spielsteinen ab. - Spielbeginn -Nacheinander stellt jeder Spieler seine Spielfigur auf ein freies Feld des Spielplans. Im Spiel zu zweit stellt zunächst ein Spieler eine seiner beiden Figuren auf ein Feld. Dann stellt der andere seine beiden Figuren auf. Zum Schluß plaziert der erste Spieler seine zweite Figur. - Spielzug -Der erste Spieler zieht seine Figur (bei zwei Spielern: eine seiner Figuren) auf ein freies Nachbarfeld. Beim Betreten des Feldes entsteht ein Riß in der Eisdecke und zwar immer zwischen zwei Feldern. Der Riß beginnt grundsätzlich an einem Eckpunkt des soeben betretenen Feldes und endet an einem Punkt, der nicht Eckpunkt dieses Feldes ist. Der Riß führt also sternförmig in beliebiger Richtung vom soeben betretenen Feld weg. Bei jedem Spielzug gilt: Niemals darf ein Figur über einen Riß gezogen werden! Auf jedem Feld darf höchstens eine Figur stehen! Jeder Riß wird durch ein Holzstäbchen markiert. Ein Riß kann logischerweise nur da entstehen, wo sich bisher noch kein Riß, also kein Holzstäbchen, befindet. Und natürlich kann auch am Rand der Eisscholle kein Riß entstehen. Sind bereits sämtliche Nachbarfelder eines Plättchens durch Risse voneinander getrennt, entsteht der neue Riß zwischen zwei Eckpunkten des Zielfeldes. Beispiel:Der Jäger zieht von Feld A auf das Nachbarfeld B. ![]() Ein Riß entsteht: Solange mindestens eine in der Zeichnung mit c gekennzeichnete Linie unbesetzt ist, muß der Spieler das Riß-Hölzchen auf eine solche c-Linie legen (Bild 1). Sind alle c-Linien belegt, legt er das Hölzchen auf eine freie d-Linie (Bild 2).
Im Rahmen dieser Regeln entscheidet der ziehende Spieler, wo ein Riß entsteht. Anschließend ist der nächste Spieler am Zug. (zurück zu die Jagd)
- Spielende -Eine Figur ist dann bewegungsunfähig, wenn sie sich zu Beginn ihres Zuges auf einem Feld befindet, das rundherum von Rissen, anderen Figuren und/oder dem Rand der Eisscholle umgebenen ist. Bei drei oder vier Spielern scheidet diese Figur aus dem Spiel aus. Sie wird vom Spielplan genommen. Die anderen Spieler spielen weiter, bis nur noch ein Spieler übrig bleibt. Er ist Sieger. Bei zwei Spielern hat ein Spieler verloren, sobald entweder zu Beginn seines Zuges seine beiden Figuren bewegungsunfähig sind, oder aber eine seiner Figuren ausschließlich durch Risse bzw. Risse und Rand bewegungsunfähig gemacht wurde. Am Ende der Spielanleitung befinden sich einige Varianten zum Einführungsspiel. |
![]() - Spielvorbereitung -Die Holzstäbchen werden neben dem Spielplan bereit gelegt.
- 1 Spielfigur - folgende Spielsteine: Harpune, Hund, Kajak, Schlitten. Auf dem Spielblatt werden sämtliche Ausrüstungsgegenstände des Spielers abgelegt.
Außerdem gibt es zwei Inuk-Felder. Wie bei den Feldern für Beute und Ausrüstung ist das linke für den Inuk vorgesehen, der den Jäger begleitet, das rechte für den Inuk, der nach erfolgreicher Waljagd mit diesem im Iglu verbleibt. Generell gilt: Auf einem Feld des Spielblattes darf grundsätzlich nur ein Spielstein zur gleichen Zeit liegen. Bei Spielbeginn führt der Spieler lediglich die Harpune mit sich. Diesen Spielstein legt er folglich auf das Harpune-Feld der linken Spielblatthälfte ab. Hund, Schlitten und Kajak kommen erstmal auf die rechte Hälfte. Die Eisbären und die Spielsteine Fisch, Robbe, Walroß, Wal und Inuk werden so auf dem Spielplan verteilt wie abgebildet: ![]() 2 Spieler2 Eisbären Das Spiel zu zweit kann auch mit zwei Spielfiguren pro Spieler gespielt werden. Dann wird das gleiche Material wie im Spiel zu viert verwendet. ![]() 3 Spieler2 Eisbären Die mit ~~ gekennzeichneten Spielfelder spielen nicht mit. Sie gelten als Wasser. 4 Spieler3 Eisbären Natürlich kann man auch völlig andere Startaufstellungen wählen. - Grundregeln für den freien Spielaufbau -berücksichtigen: 1. Zunächst sind die Wale und Inuk-Spielsteine zu plazieren. Wale und Inuk-Spielsteine sollten (nach Möglichkeit) nicht nebeneinander und nicht neben Iglus plaziert werden. Sollte es aufgrund des bisher gewählten Aufbaus nicht anders möglich sein, können z.B. zwei Wale oder zwei Inuk-Spielsteine nebeneinander plaziert werden, nicht aber ein Wal einem neben Inuk. Warum? Das Erbeuten eines Wals bringt viele Punkte und eine komplette Ausrüstung, ist aber nur zusammen mit einem Inuk(-Spielstein) möglich. Hat ein Spieler die Möglichkeit vom Iglu direkt zum Inuk, dann zum Wal und zurück zum Iglu zu ziehen, hat er schon in drei Spielzügen einen fast uneinholbaren Vorteil erreicht. 2. Dann werden die Beutetiere und Eisbären auf den übrigen Spielfeldern verteilt. [zurück zur Nanuuk!-Szenario-Aktion] |
- Spielbeginn -Nacheinander setzt jeder Spieler seine Spielfigur auf ein beliebiges Iglufeld. Das Iglufeld ist das einzige Feld, auf dem sich gleichzeitig mehrere Spielfiguren befinden dürfen. Die Iglus gehören allen Jägern gemeinsam. Im Spiel zu viert starten zwangsläufig mindestens zwei Spieler in einem Iglu. Der Spieler, der seine Spielfigur als zweite in ein Iglu setzt, sollte gut darauf achten, daß er ein Iglu wählt, das beiden Jägern gute Startmöglichkeiten bietet. Im Spiel zu zweit ist es sinnvoll, die Spielfiguren in verschiedenen Iglus beginnen zu lassen. - Die Jagd -Der Spieler, der am Zug ist, zieht mit seiner Spielfigur auf ein benachbartes Feld. Dabei gelten die Bewegungsregeln aus dem Einführungsspiel (s.o.): nur auf Felder ziehen, auf denen sich kein Jäger befindet, nicht über einen Riß ziehen (Ausnahme: siehe Kajak), Markieren des entstehenden Risses mittels Holzstäbchen. Kann ein Jäger nicht ziehen, weil der Weg blockiert ist, setzt er aus (er legt auch kein Holzstäbchen). Je nachdem, was sich auf dem Feld befindet, welches er neu betritt, kann der Jäger folgende Aktion durchführen: Inuk![]() Befindet der Jäger sich bisher nicht in Begleitung eines Inuks (d.h. das Inukfeld auf der linken Spielblatthälfte ist noch frei), so schließt sich dieser Inuk dem Jäger an (Der Inuk wird auf das Inukfeld der linken Spielblatthälfte gelegt). Fisch, Robbe, Walroß![]() ![]() ![]() Ist der Jäger im Besitz seiner Harpune, und ist das ent- sprechende Beutefeld auf der linken Spielblatthälfte frei, so kann er das Beutetier zu seiner persönlichen Jagdbeute (auf der linken Spielblatthälfte) legen. Wal![]() Hier gilt das gleiche wie bei der Jagd nach Fisch, Robbe und Walross. Jedoch muß der Jäger zusätzlich in Begleitung eines Inuks sein, der ihm bei der Waljagd hilft (d. h. das Inukfeld auf der linken Spielblatthälfte ist mit einem Inuk-Spielstein belegt). Generell gilt: Man darf ein Feld auch dann betreten, wenn man den dort liegenden Spielstein nicht aufnehmen kann oder will. ![]() EisbärDer Jäger vertreibt den Eisbären durch einen Wurf mit seiner Harpune. Das heißt: er setzt den Eisbären auf ein beliebiges freies Feld der Spielfläche (Dort darf sich weder eine Spielfigur noch ein Beutetier noch ein Iglu befinden).Dabei verliert der Jäger seine Harpune: Er versetzt seine Harpune von der linken auf die rechte Spielblatthälfte. Der Jäger kann solange nicht mehr jagen, bis er ein beliebiges Iglu aufgesucht hat. Ohne Harpune kann ein Jäger auch nicht mehr auf ein vom Eisbär besetztes Feld ziehen, da er diesen nicht mehr vertreiben kann. Erst im Iglu erhält der Jäger eine neue Harpune. Dort versetzt er dann seine Harpune von der rechten Spielblatthälfte zurück auf die linke. In der ersten Runde ist es nicht möglich, auf ein Eisbärfeld zu ziehen, da der Eisbär nicht versetzt werden kann. - Im Iglu -Beute gegen Ausrüstung tauschenBetritt ein Spieler ein beliebiges Iglufeld, so kann er die in seinem persönlichen Besitz befindliche Jagdbeute gegen im Iglu vorhandene Ausrüstung tauschen (siehe auch Spielblatt): - Fisch gegen Husky Die getauschten Beutetiere werden von der linken auf die entsprechenden Felder der rechten Spielblatthälfte gelegt, während die ertauschten Ausrüstungsgegenstände auf die entsprechenden Felder der linken Spielblatthälfte wandern. Ein Tausch ist natürlich nur möglich, wenn der Jäger nicht schon im Besitz des entsprechenden Ausrüstungsgegenstandes ist. Ist er es doch, darf er aber trotzdem ein Beutetier im Iglu ablegen, sofern er möchte. Ein Inuk, der sich an der Waljagd beteiligt hat, bleibt dann und nur dann im Iglu, wenn der Wal dort abgelegt wird. Das heißt, der Inuk-Spielstein wandert nur zusammen mit dem Wal auf die rechte Spielblatthälfte. Ansonsten zieht er mit dem Jäger weiter. Logischerweise kann mit jedem Inuk nur jeweils ein Wal erlegt werden. Benutzung des Kajaks![]() (zurück zu die Jagd) Benutzung von Husky und Schlitten![]()
Die Benutzung von Husky und Schlitten ist nur zusammen möglich. Sie ermöglicht dem Jäger einen einmaligen Doppelzug: Hinweis: Die Aktionen Kajakbenutzung und Doppelzug können miteinander kombiniert werden. Theoretisch ist auch ein Dreifachzug möglich: Wenn der erste Extrazug in einem Iglu endet und dort Husky und Schlitten ertauscht werden, können sie für einen zweiten Extrazug erneut verwendet werden. Entsprechendes gilt auch für das Kajak. - Spielende -Das Spiel ist beendet, sobald kein Tier mehr gejagt werden kann und alle Spieler ins Iglu zurückgekehrt sind bzw. erwiesen ist, daß sie kein Iglu mehr erreichen können. Jeder zählt die Punkte für seine erbeuteten Tiere zusammen:
Dabei ist es unerheblich, ob sich ein Tier auf der linken oder rechten Spielblatthälfte befindet. Jeder Spieler, der sich bei Spielende im Iglu aufhält, bekommt außerdem ** Zusatzpunkte. Es gewinnt der Spieler mit der höchsten Gesamtpunktzahl. Bei Gleichstand entscheidet die Anzahl der Ausrüstungsgegenstände im persönlichen Besitz des Jägers (linke Spielblatthälfte). |
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Besonderen Dank an...... die vielen TestspielerInnen: Gertraude, Monika, Gabi, Rupert, Jana, Stefan, Christof, Martina, Wolfgang und alle, die ich hier vergessen habe. ... an Alf und alle anderen KSKler, sowie an Getraude und Benni für das mühsame Bestempeln der Holzsteine auf der Spiel '98 in Essen. ... nicht zuletzt besonderen Dank an Gertraude, Twilight-Autor Wolfgang, Michaela und Benni für das nimmermüde Erklären der Spiele an unserem Messestand. und für die Übersetzung: Lutz Pietschker, der den Text Die Inuit - Jäger der Arktis ins Englische übersetzt hat. Auf seiner deutsch-englischen Webseite http://flyhi.de/ findest du eine Menge nützliche Informationen zu den Themen Gesellschaftsspiele und Fallschirmspringen. Michael Siedentopf, ebenfalls Spieleautor hat mir diese Regeln ins Englische übersetzt. Auf seiner Webseite: http://www.geocities.com/TimesSquare/1360/ stellt er seine eigenen Spielideen vor.
Der AutorGünter Cornett: 1960 in Flensburg geboren, lebe, spiele und arbeite ich in Berlin; ich erstelle Webseiten und rezensiere Spiele; besonders gern spiele ich Tichu, Siedler-Grundspiel, 1830 … Der GrafikerChristof Tisch aus Achern / Baden, in Wiesbaden wohnend, schon lange spielend, nicht ganz so lange zeichnend (u. a. »Pöppel« aus der Revue) und von Beruf Kommunikation gestaltend. Spiele gerne Ursuppe, Acquire, Tyranno Ex, Tichu, Kreml …
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Bambus Spieleverlag Günter Cornett | Kopfstraße 43 | 12053 Berlin Telefon/Fax: 030 - 612 1884 |
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