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| Flaschenteufelfür 3 bis 4 Spieler ab 10 Jahren | |
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Inhalt Das Spielmaterial Bastelanleitung Spielziel Spielvorbereitung Spielverlauf Der Flaschenteufel Spielende Taktiktips | (Zitat 1) (Zitat 2) (Zitat 3) | |
Spielmaterial Zum Spiel gehören:
Es wird noch benötigt:
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Bastelanleitung
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Bevor es nun losgehen kann,
noch ein paar Worte über die Eigenschaften der Flasche
"... ihr Glas ist in den Flammen der Hölle geglüht. Ein Kobold lebt darin, und das ist jener Schatten, den wir sich bewegen sehen; so glaube ich wenigstens. Jedem der diese Flasche kauft, gehorcht der Kobold; alles, was er sich wünscht - Liebe, Ruhm, Geld, Häuser... -, gehört ihm, sobald er nur den Wunsch ausspricht... (aus: Robert Louis Stevenson, Der Flaschenkobold, Reclam 1993, S.5-7) |
SpielverlaufSpielbeginn:Jeder Spieler drückt eine Karte. Die gedrückten Karten werden als 'Teufelsstich' unter die Anfangswertkarte gelegt. Niemand darf diese Karten ansehen.Jeder Spieler tauscht mit jedem seiner beiden Nachbarn eine Karte: Zunächst legt jeder Spieler eine Karte von seiner Hand vor seinen linken Nachbarn, dann eine vor seinen rechten Nachbarn. Anschließend nimmt er die beiden vor ihm liegenden Karten auf die Hand. Das Stichspiel:Gespielt wird im Uhrzeigersinn. Der Spieler links vom Geber beginnt, indem er eine Karte ausspielt. Die von ihm ausgespielte Geldsorte (= Farbe: Dollar = rot, Cent = blau, Centime = gelb) muß von seinen Mitspielern durch Ausspielen der gleichen Geldsorte bedient werden.Kann ein Spieler nicht bedienen, darf er eine beliebige Karte spielen. Waren alle ausgespielten Karten höher als der Preis des Flaschenteufels, bekommt der Spieler den Stich, der die Karte mit dem höchsten Zahlenwert gespielt hat, egal, ob er bedient hat oder nicht. |
Der FlaschenteufelEr wird immer möglichst knapp unter seinem letzten Kaufpreis weiterverkauft: Spielt jemand eine Karte aus, dessen Zahlenwert niedriger ist, als der Preis des Flaschenteufels, so wechselt der Flaschenteufel automatisch seinen Besitzer, nachdem der Stich zu Ende gespielt ist.Hat dabei nur ein Spieler eine Karte gespielt, deren Zahlenwert niedriger ist als der Preis des Flaschenteufels, so erhält dieser Spieler Stich und Flaschenteufel. Haben mehrere Spieler eine Karte gespielt, deren Zahlenwerte niedriger sind als der Preis des Flaschenteufels, so erhält derjenige Spieler Stich und Flaschenteufel, der von ihnen die höchste Karte gespielt hat. Die Karte, mittels derer der Spieler Stich und Flaschenteufel erhalten hat, wird offen unter den Flaschenteufel gelegt. Sie gibt den neuen Preis des Flaschenteufels an. Die Karte mit dem bisherigen Preis kommt zu den Stichen des Spielers, der bisher Besitzer des Flaschenteufels war. (Es ist möglich, daß alter und neuer Besitzer des Flaschenteufels identisch sind). Zu Beginn des Spieles hat der Flaschenteufel noch keinen Besitzer. Sein Anfangspreis beträgt 19. Ein Beispiel:Zahlenwert des Flaschenteufels = 19.Folgende Karten wurden gespielt: Spieler A: 24 Spieler B: 15 Spieler C: 17 Spieler D: 32. Spieler A und D haben also einen höheren, Spieler B und C einen niedrigeren Wert als 19 gespielt. Von diesen beiden erhält Spieler C Stich und Flaschenteufel, weil die 17 eine geringere Differenz zum bisherigen Preis von 19 aufweist als die 15 von Spieler B. Der neue Preis für den Flaschenteufel beträgt jetzt 17. Die Karte 17 liegt offen unter dem Flaschenteufel. Den nächsten Stich eröffnet immer der Spieler, der den jeweils letzten Stich bekommen hat (im obigen Beispiel also Spieler C).
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"Stimmt etwas nicht mit dem Preis?" (aus: Robert Louis Stevenson, Der Flaschenkobold, Reclam 1993, S.28) |
"Ihr braucht ja die Macht der Flasche nur bis zu gewissen Grenzen auszunützen, und dann verkauft Ihr sie einem anderen, so wie ich Sie an Euch verkaufe; und dann genießt Ihr den Rest Eures Lebens in aller Behaglichkeit." (aus: Robert Louis Stevenson, Der Flaschenkobold, Reclam 1993, S.6) |
zur TaktikBeim Drücken und Tauschen: Im Allgemeinen ist es sinnvoll, seinen Nachbarn die niedrigsten Karten zuzuschieben. Mit jeder getauschten Karte werden aber auch wertvolle u. U. spielentscheidende Informationen ausgetauscht. Gibt man seinem Nachbarn zum Beispiel eine Zwei und erhält von diesem die Eins, so ist das Spiel verloren, wenn es dem Nachbarn gelingt, den Flaschenteufel mit einer Zwei zu übernehmen, ohne daß man im selben oder in einem vorhergehenden Stich die Eins spielen konnte.
Es ist auch sinnvoll, sich eine Farbe blank zu drücken, weil man dann mehr Auswahlmöglichkeiten hat. Dabei sollte man damit rechnen, daß die Nachbarn einem häufig Centimes (gelbe Karten) zuschieben. Während des Stichspieles: Die Karten, deren Werte knapp unter dem Anfangspreis liegen, spielt man frühzeitig, um Stiche mit höherwertigen Karten zu übernehmen. Ist der Preis des Flaschenteufels erst gesunken, ist dies nicht mehr möglich. Um nicht am Ende des Spieles den Flaschenteufel zu bekommen oder zu behalten, versuche man die ganz kleinen Zahlenwerte möglichst günstig loszuwerden. Am sichersten geht das, wenn im selben Stich bereits höherwertige Karten unterhalb des Flaschenteufelpreises gespielt wurden. Es ist verlockend aber auch riskant, viele Punkte in einen (vermeintlich) eigenen Stich zu legen. übernimmt man z. B. die 31 mit der 37, könnte der folgende Spieler den Stich durch Ausspielen einer sehr niedrigen Karte an sich reißen (zusammen mit dem Flaschenteufel). Es ist sehr wichtig, sich zu merken, welche Karten schon gespielt wurden.
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